Ernährung

Was haben wir Menschen schon immer gegessen? Was tut uns gut? Was ist artgerechte Ernährung? Ich helfe dir zu verstehen wie Lebensmittel wirken, was Sie in unserem Körper machen und ob das mit deinen Zielen im Einklang ist.

Hast du dich schon einmal gefragt, woraus unser Körper eigentlich besteht? Welche Materialien er braucht, um Organe, Hände, Füße, Augen und Gehirn zu bauen? Es gibt nicht viel, was dafür in Frage kommt: Luft, Wasser und Essen. Mehr kommt da nicht rein, oder?

Und jetzt denk mal drüber nach, wie unser Körper funktionierende Systeme bauen, erhalten und regenerieren soll, wenn wir ihm regelmäßig das geben, was heute 80 Prozent des Supermarkts ausmacht. Die einfache Antwort ist: Es geht nicht.

Hochverarbeitete Nahrungsmittel, unzählige Zusatzstoffe, zu wenig Gemüse, zu wenig Eiweiß, zu wenig Vitamine und Mineralien, zu wenig Abwechslung und zu wenig echte Nahrung. Das führt früher oder später zu Übergewicht, Insulinresistenz, Diabetes Typ II, Bluthochdruck, Arteriosklerose, Darmproblemen und vielem mehr.

Unser Körper ist darauf ausgelegt, bestimmte Nährstoffe in bestimmten Verhältnissen zu bekommen. Eine Ernährung, die auf natürlichen, unverarbeiteten Lebensmitteln basiert, liefert uns das, was wir für Energie, Zellreparatur und Wohlbefinden brauchen. Sie unterstützt unsere Verdauung, stärkt unser Immunsystem und ist wichtig für Klarheit im Kopf und stabile Stimmung.

Sie hilft auch, chronische Entzündungen zu reduzieren — die häufig die Grundlage vieler chronischer Krankheiten sind. Blutzucker stabilisieren, Blutdruck regulieren, Herz-Kreislauf-System schützen. Das alles hängt an dem, was wir essen.

Und es braucht nicht viel. Es bedeutet auch nicht, dass du nie wieder etwas essen darfst, was dir Spaß macht. Ja, du darfst Eis essen. Artgerechte Ernährung ist ein Mehrwert, ein Luxus, kein Verzicht. Es geht darum, eine Balance herzustellen, die sowohl deinen Wünschen als auch den Anforderungen deines Körpers entspricht.

Vom Großen ins Kleine, langsam und mit Begleitung. Eine Ernährungsumstellung braucht Zeit und kleine Schritte.

“Wenn wir den Vater der Erkrankung auch nicht kennen, die Mutter wird immer die Ernährung sein”

Sebastian Kneipp